Ausstellung „grandios gescheitert“

Zyklus „Nahsicht Architektur“ endlich live in Regensburg!

Anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums der Bayerischen
Architektenkammer organisiert der Treffpunkt Architektur Niederbayern und Oberpfalz (TANO) in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg und dem Clustermanagement Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Regensburg ein Jahr lang den Ausstellungszyklus „Nahsicht Architektur“ im Degginger in Regensburg.


Die ersten beiden Teile konnten pandemiebedingt nur als Schaufensterausstellungen bzw. digitale Veranstaltungen stattfinden. Deshalb freut sich der TANO besonders, dass die Ausstellung „grandios gescheitert“ des Architekturkreises Regensburg in Präsenz stattfinden kann. Gezeigt werden Wettbewerbsmodelle, die es nicht zum Sieg geschafft haben. Sie stammen alle von Architektinnen und Architekten aus Regensburg. Martin Köstlbacher, Architekt und Mitglied im Architekturkreis Regensburg, der die Ausstellungseröffnung am 29. Juli 2021 moderierte, wies auf die besondere Bedeutung von Modellen in Wettbewerbsverfahren als wichtigstes Element bei den Preisgerichtssitzungen hin und überreichte Heinz Kolaczek, der sehr viele der ausgestellten Modelle gefertigt hat, einen Pokal für seine herausragenden Leistungen im Modellbau.

Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur war Gast bei der Ausstellungseröffnung. Er unterstrich die Bedeutung der Architekturmodelle für Preisrichter in Wettbewerbsverfahren. Sie seien weit aussagekräftiger als zwanzig Renderings. Den anwesenden Architekten gab er mit auf den
Weg, sich weiterhin an Wettbewerben zu beteiligen und sich von den „gescheiterten“ Arbeiten neu inspirieren zu lassen.
Die Ausstellung kann noch bis zum 23. Oktober 2021 im Degginger, Wahlenstr. 17 in Regensburg, besucht werden.

Öffnungszeiten:

Freitag und Samstag von 11:30 bis 24:00 Uhr,
Donnerstag und Sonntag von 11:30 bis22:00 Uhr.

Tage der biologischen Vielfalt in Ursensollen

Zwei Tage im Juli standen in der Gemeinde Ursensollen im Zeichen der biologischen Vielfalt.

Im Rahmen einer Ausstellung konnten sich Interessierte und Vertreter der umliegenden Gemeinden zu sinnvollen Natur- und Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Ort und vor der eigenen Haustür beraten lassen. Ergänzt wurde dieses Angebot durch Fachvorträge zu den Themen biologische Vielfalt, Biotopverbund und Insektenschutz.

Seit einem Jahr ist Ursensollen als eine von zehn Gemeinden in Bayern Teil des Modellprojekts für biologische Vielfalt. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht, die Gartenberatungen ausgebucht, aus den Nachbargemeinden waren zahlreiche Behördenvertreter anwesend.

Die Exkursion am Sonntag Nachmittag wurde aufgrund der großen Nachfrage sogar wiederholt. Landschaftsarchitekt Christopher Trepesch aus Amberg vertrat den Berufsstand der Architekten und Landschaftsarchitekten und beriet beispielsweise zu den Themen Vorgartengestaltung, Vorgaben aus dem Bebauungsplan und Grünordnung.